Die Spielregeln in Wort und Bild

Die Spielregeln von Colpo Grosso und Tutti Frutti… jahrzehntelang musste die Menschheit darauf warten, endlich erklärt zu bekommen, wie die Spiele funktionierten… nun ist es endlich so weit…
Okay, ein bisschen dick aufgetragen, zugegeben, aber wie oft musste man denn damals lesen, dass die Leute die Regeln nicht verstanden haben?
Damit muss ich natürlich aufräumen – nicht umsonst handelt es sich hier um eine INFOSEITE! 🙂

In Zusammenarbeit mit OmoBestia präsentiere ich hier nun endlich die ganze Wahrheit: alle Regeln, alles was man wissen muss, um bei unserer Lieblingsserie nicht den Durchblick zu verlieren!
Ich beschränke mich hier erstmal nur auf die Airport-Casino-Staffel, hier herrschte ja (angeblich) die größte Verwirrung. 😉
Und damit auch nichts unverstanden bleibt, gibt es dazu bewegte Bilder!
Bitte habt Verständnis dafür, dass die Videos allesamt „entschärft“ sind – YouTube ist bei zu viel nackter Haut „etwas“ empfindlich… 😉


* COLPO GROSSO *

Das Cin Cin-Ballett
… besteht aus sieben Mädchen, sie alle stehen für eine Frucht, deren Symbol sie an ihren Kostüm über der linken Brust tragen. Die sieben Cin Cins sind: Erdbeere, Ananas, Kiwi, Mandarine, Zitrone und Kirsche.

Punkte
Im Gegensatz zu Tutti Frutti wurden nicht nur einfach Punkte erspielt, nein, die Punkte hießen “Eurofiches”. Schwierig zu übersetzen. Fragt man den Google-Übersetzer, übersetzt der “Fiches” Englisch mit “Chips”. Also stelle man sich am besten – da zum Set passend – Chips im Casino vor, die die Kandidaten erspielen mussten. Das trifft es sicher am besten.
Erspielt wurden grundsätzlich Punkte in Tausenderschritten. Mit diesen Eurofiches wurden dann die  “Flaggen-Mädchen” gestrippt.

Die “Flaggen-Mädchen” (Le Bandierine)
Anders als bei Tutti Frutti hießen die Eurogirls nicht Eurogirls sondern eben “Flaggen-Mädchen”: acht Damen, alle repräsentierten ein europäisches Land (oder eine Ländergruppe), zu erkennen an der kleinen Länderfahne an ihren Blusen, an ihren Sitzhockern und der Übersichtstafel.
Von links nach rechts saßen diese Länder: Deutschland, Benelux, Groß-Britannien, Iberische Halbinseln, Dänemark, Italien, Frankreich, Griechenland.

Die Flaggen-Mädchen strippten im “Wert” von so vielen Eurofiches, wie die Kandidaten in den verschiedenen Spielen gewonnen hatten.  Jedes Flaggen-Mädchen trug fünf Kleidungsstücke, hiervon hatte jedes den Wert, der auf dem Flaggen-Bord (der Übersichtstafel) angezeigt wurde: 2.000 Eurofiches für die Jacke (oder den Hut), 3.000 für den Rock (oder die Handschuhe), 5.000 für den BH (oder die Jacke, falls die Damen mal “nichts drunter” trugen), 10.000 für den Strumpfhalter und zuguterletzt 40.000 Fiches für den “Slip über dem String”. In dieser Reihenfolge haben sich die Damen auch entkleidet, die eingesetzten Fiches wurden addiert. So kam man also auf 60.000 Eurofiches, um eine Dame vollständig zu entkleiden (bis auf den String).
Man brauchte also mindestens 10.000 Fiches, damit die Dame sich des BHs entledigte, 20.000, damit der Strumpfhalter fiel, usw.
Zum Schmunzeln: lange Zeit hatten die Damen aus Deutschland auf ihren Blusen keine deutsche – sondern eine belgische Flagge gestickt. 🙂

Der “große Coup” (Colpo Grosso)
Erspielte ein Kandidat genug “Eurofiches” um alle Flaggen-Mädchen zu entkleiden, war das der “große Coup” (Colpo Grosso). Der Gewinner beendete die Show mit einem Gewinn einer Reise für zwei Personen – und einer Videokamera (damit konnte er dann die Reise gleich filmen :)).
Ein Kandidat, der “einfach” gewann, konnte zwischen Preisen wählen, die Sponsoren zu Verfügung stellten. Das waren hauptsächlich Electronik, wie Kamers, Videorekorder, Fernseher usw. Es gab in Colpo Grosso keine Geldpreise wie bei Tutti Frutti.

Die Teilnehmer (I Concorrenti)
In jeder Folge spielten zwei Kandidaten gegeneinander, eine Frau und ein Mann. Beide mussten versuchen, mehr Eurofiches als der Gegener zu erspielen, um die aktuelle Show zu gewinnen. Das ging dann innerhalb zwei bis drei Folgen so, abhängig davon, wer wie oft gewann. Wer den anderen besiegte, wurde Champion und qualifizierte sich für die nächste Show, wo er dann eben auf einen neuen Herausforderer traf.
Der Gewinner des Colpo Grosso beendete seine Teilnahme sofort (s.o.), sein Gegner kam eine Runde weiter und bekam einen neuen Gegenspieler.
Während des Show konnten (und mussten) die Kandidaten strippen, um ihr Punktekonto zu erhöhen. Die fünf Kleidungsstücke, die sie trugen, waren zusammen 10.000 Eurofiches wert und konnten in beliebiger Reihenfolge abgelegt werden. Bei den Frauen waren das: Handschuhe (1.000 Eurofiches), Jackett (1.000 Eurofiches), Rock (1.000 Eurofiches), Bluse (1.000 Eurofiches), Strumpfhalter (1.000 Eurofiches), BH (5.000 Eurofiches). Bei den Männern waren es das Taschentuch (1.000 Eurofiches), das Jackett (1.000 Eurofiches), die Krawatte (1.000 Eurofiches), das Shirt (1.000 Eurofiches), Sockenhalter (ja, die waren in! – 1.000 Eurofiches) und die Hosen (5.000 Eurofiches).

Die Wahl des Cin Cins
Am Anfang jeder Show konnten sich beide Kandidaten ein Fruchtsymbol – also ihr Lieblings-Cin Cin – aussuchen. Die beiden Mädels öffneten ihr Kostüm und zeigten ihre Brust, auf der linken war dann entweder nur ein Fruchtsymbol oder ein Stern.
Für das Symbol gab es lediglich 1.000 Eurofiches, für einen silbernen Stern gab es 3.000 Eurofiches und für einen goldenen Stern sogar 5.000 Eurofiches.
Ich lasse den Clip mit der Wahl der Cin Cins einfach mal so hier stehen, wenn YouTube sich beschwert, muss ich ihn wohl entschärfen… =)

Dann begann die Herausforderung, die Kandidaten spielten drei Spiele.

Das erste Spiel
Dem ersten Spiel ging erstmal eine Frage im Wert von 2.000 Eurofiches voraus.
Danach mussten die Kandidaten erstmal strippen, da für das erste Spiel ein Einsatz von 5.000 Eurofiches nötig war. Von Show zu Show abwechselnd wurde dann entweder Poker-Würfeln (“Poker Dadi”), “Rosso e Nero” (Rot und Schwarz) oder “Siebeneinhalb” gespielt.
– “Poker Dadi” (Poker-Würfeln): Monique würfelt zweimal, der Kandidat mit dem besten Poker-Ergebnis gewinnt.
– “Rosso e Nero” (Rot und Schwarz): wie bei Tutti-Frutti (da hieß es “Roulette”) wurde eine einzige Runde Roulette gespielt, die Kandidaten konnten nur auf Rot oder Schwarz setzen
– “Sette e Mezzo” (siebeneinhalb): die Kandidaten mussten beim Kartenziehen versuchen nicht über siebeneinhalb Punkte zu kommen. Bube, Dame und König zählten jeweils einen halben Punkt.
Danach folgt der erste Strip der Flaggen-Mädchen, natürlich abhängig vom Gewinn der Kandidaten. Und da wir hier bei den Spielregeln (!) sind, gibts hier auch keine Strips zu sehen. 😉

Das zweite Spiel
Bevor es losging, kamen manchmal die “die drei Panto-Türen”, auf Italienisch “Tre Porte Panto” (Panto war der Sponsor der Show). Wann genau, kann ich hier nicht schildern, ich habe Shows mit und ohne dieses Spiel vor der Slot-Machine!
Hier kamen drei Cin Cins aus jeweils einer Tür und trugen ein Schild mit einem Namen oder einem anderen Wort. Im ersten Teil der Airport-Casino-Staffel wurde hier Bezug auf die Flaggen-Mädchen genommen, die Kandidaten mussten herausfinden, welches Wort nicht zu diesen passte. Im zweiten Teil der Staffel bezogen sich die Wörter auf den Schildern dann in irgendeiner Form auf die Euro-Länder und die Kandidaten mussten den Bezug herstellen. Es war zwar nicht nötig, dennoch sollten die Kandidaten die Namen der Flaggen-Mädchen sagen, diese traten dann aus den Türen neben die Cin Cins.

War das erledigt, durften die Kandidaten wieder strippen.

Das zweite Spiel war dann die bekannte Slot-Machine. Die Kandidaten suchten sich wieder ihr Fruchtsymbol aus (oder blieben beim erstgewählten). Dann durfte jeder dreimal die Slot-Machine bedienen. Im Gegensatz zu Tutti Frutti gab es bei Colpo Grosso neben den Fruchtsymbolen auf der Slot-Machine noch den “Passaporto” (“Ausweis”). Wurde dieser erdreht, konnten die Kandidaten diesen nehmen – oder nicht. “Passaporto” bedeutete Schicksal: entweder wurden dem Spieler Punkte abgezogen, oder er musste eine Frage beantworten – oder eine Aufgabe erfüllen – z.B. als wildgewordenes Huhn auf der Bühne einen Auftritt hinlegen. Tiziana brachte den Passaporto mit ihrem Bauchladen, Umberto las ihn dann vor.
Wenn keiner der Kandidaten ihr Symbol oder einen Passaporto erdreht hatten, durfte jeder noch einmal den Hebel der Slot-Machine ziehen.

Danach folgte die zweite Strip Runde der Flaggen-Mädels.

Das dritte Spiel
Umberto sang mit der Nylon-Band, dazu gab es dann eine Frage von Linda, die richtige Antwort brachte dem Kandidaten 4.000 Eurofiches.
Was bei uns das Kartenspiel war, war hier einfach “hoch und tief” (ital. “ Su e Giù”).
Genau wie bei uns drehte Monique die erste Karte um, der Kandidat musste dann raten ob die nächste Karte höher oder tiefer sein würde. Einsatz waren mindestens 5.000 Eurofiches bei jeder Karte, diese wurden dann auch beim Falschraten entsprechend abgezogen. Allerdings konnte man auch alle Punkte einsetzen, es gab keine Beschränkung wie bei Tutti Frutti.
Hatte die nächste Karte denselben Wert wie die aktuelle, passierte nichts. Die Kandidaten konnten jederzeit Punkte dazu “erstrippen”, wenn sie nicht mehr genug Eurofiches hatten. Anders als bei Tutti Frutti war das As hier nicht die höchste, sondern die niedrigste Karte.

Danach folgte die dritte Strip-Runde der Flaggen-Damen.

Die Karte “Fiche Cadeau Panto”.
Eine Bonuskarte (mit dem Namen des Sponsors), die Kandidaten einsetzen konntenn, um ihre Punkt zu vervielfältigen. Sie konnte nur einmal eingesetzt werden.
Im ersten Spiel eingesetzt, wurde der Gewinn versechsfacht, bei der Slot-Machine verdreifacht und bei “Su e Giù” verdoppelt (der Kandidat musste aber vorher festlegen, bei welcher Karte, ausgenommen die erste und letzte, er seinen Bonus einsetzen wollte).


* TUTTI FRUTTI *


Das Cin Cin-Ballett

… besteht auch hier aus sieben Mädchen, sie alle stehen für eine Frucht, deren Symbol sie an ihren Kostüm über der linken Brust tragen. Die sieben Cin Cins sind: Erdbeere, Ananas, Kiwi, Mandarine, Zitrone und Kirsche.

Punkte
In Tutti Frutti wurden einfach Punkte erspielt, jeweils um ein Vielfaches von Tausend, wobei der kleinste Gewinn nie unter 10.000 Punkten lag.
Hatte ein Kandidat 60.000 Punkte zusammen, konnte damit ein Euro-Girl komplett entkleidet werden (bis auf den String). Allerdings verteilte Hugo Egon Balder die erspielten Punkte bereits anfangs auf mehrere verschiedene Euro-Girls (der verbliebene Slip über dem String kostete 40.000 Punkte), damit der Zuschauer auch was sehen hatte. 🙂
Außerdem gab es bei Tutti Frutti keinen “Colpo Grosso”. Ich kann mich an keine einzige Folge der ersten Staffel erinnern, wo alle Euro-Girls angefangen hatten zu strippen, geschweige denn, dass sie komplett entkleidet wurden. Schade, wieder etwas, was die Macher der deutschen Ausgabe weggelassen haben. Warum nur?

Die Euro-Girls
Bei uns kamen die Euro-Girls aus den Niederlanden, Frankreich, Groß-Britannien, England, Italien, Dänemark, Deutschland und Griechenland. Auch hier waren die Damen an den Flaggen an ihren Kostümen und an den Flaggen auf den Hockern, auf denen sie saßen, zu erkennen.
Der Wert der Kleidungsstücke unterschied sich nicht von Colpo Grosso: 2.000 Punkte für die Handschuhe oder das Jackett, 3.000 fürs Oberteil, 5.000 der Rock, 10.000 für die Strumpfhalter und 40.000 für den Slip – der String darunter blieb grundsätzlich übrig.

Die Kandidaten
Auch in Tutti Frutti spielten natürlich Männlein und Weiblein gegeneinander. Punkte wurden erspielt oder erstrippt. Die Männder ernteten folgendermaßen Punkte : das Jackett brachte 2.000 Punkte, das Hemd 3.000, das Unterhemd 10.000 und die Hose 40.000 Punkte.
Bei den Frauen gab es für das Jackett 2.000 Punkte, für das Oberteil oder Kleid 3.000, 10.000 für den Rock und 40.000 für den BH.
Wer hats gemerkt? Bei Tutti Frutti gab es für die Kandidaten 5.000 Punkte mehr fürs Strippen als bei Colpo Grosso. 😉
Die Wahl des Fruchtsymbols
Am Anfang der Show war natürlich das Wichtigste – die Wahl des Fruchtsymbols.
Nicht anders als bei Colpo Grosso: die beiden Mädels öffneten ihr Kostüm und zeigten ihre Brust, auf der linken war dann entweder nur ein Fruchtsymbol oder ein Stern.
Für das Symbol gab es lediglich 10.000 Punkte, für einen silbernen Stern gab es 30.000 Punkte und für einen goldenen Stern 50.000 Punkte.
Das war dann die sogenannte “Punktevorgabe”, danach gings ans Spielen.

Das erste Spiel
…startete mit einer Frage. Die Kandidaten mussten schnell den Buzzer drücken (wenn er denn mal funktionierte) und die richtige Antwort geben. War sie falsch, gab es den bekannten Lacher und der Mitstreiter durfte antworten. Die richtige Antwort war 10.000 Punkte wert.

Dann brachte Tiziana die Chips und ebenso wie bei Colpo Grosso konnten die Kandidaten nur auf rot oder schwarz setzen.
Die Kandidaten durften, so sie wollten, vorher noch auf der Bühne ein paar Punkte erstrippen, denn der Einsatz beim Roulette betrug grundsätzlich 10.000 Punkte.
Nach dem Spiel verteilte Hugo die ersten Punkte auf die Euro-Girls und die erste Strip-Runde startete.

Das zweite Spiel
Nach dem Euro-Girl-Strip sang Hugo mit der Nylon-Band ein Lied, im Anschluss daran gab es wieder eine Frage mit Bezug darauf. Die Antwort war abermals 10.000 Punkte wert.

Dann folgte das Kartenspiel. Anders als bei Colpo Grosso konnten die Kandidaten hier nur zwischen “hoch” oder “tief” entscheiden, der Einsatz war nicht variabel, jede Karte war 10.000 Punkte wert. Lag man mit seiner Vermutung richtig, gabe es 10.000 Punkte dazu, lag man falsch, wurden die 10.000 Punkte abgezogen.

Es folgte die zweite Euro-Girl-Strip-Runde.

Das dritte Spiel
Nun konnten sich die Kandidaten wieder ein Fruchtsymbol aussuchen – damit wurde dann an der Slot-Machine gespielt. Dreimal durfte jeder Kandidate den Hebel ziehen. Das Spiel lief genauso ab wie bei Colpo Grosso, außer dass hier von den Deutschen mal wieder etwas weggelassen wurde: es gab keinen “Passaporto”. Und auch nichts anderes mit deutschem Namen, die Slot-Machine trug nur die Fruchtsymbole.

Merkwürdig erschien uns damals schon, dass es für ein Symbol 20.000 Punkte gab, man diese aber nur steigern konnte, wenn man im Anschluss dann z.B. zwei Symbole erdrehte. Durch diese Regelung wurden meiner Meinung nach wieder viele Punkte vergeben, deutlich mehr Euro-Girls hätten gestrippt werden könnnen. In Colpo Grosso gab es auch für ein erneut erdrehtes Symbol die entsprechende Punktzahl.
Meist war es hier an den Kandidaten, wieder ein paar Punkte auf der Bühne zu erstrippen, die Slot-Machine erforderte einen Einsatz von 10.000 Punkten.

Nach der Werbepause folgte die nächste Strip-Runde der Euro-Girls.

Das vierte Spiel
Die letzte Gelegenheit für die Kandidaten, noch ein paar Punkte zu machen, denn das nun folgende Würfelspiel erforderte ebenfalls wieder den Einsatz von 10.000 Punkten.
Monique würfelte drei Mal. Natürlich war die Regel auch hier vom Allereinfachsten: die meisten Würfel mit der gleichen Augenzahl gewannen. Sprich “vier Zweien sind mehr als drei Sechsen”. Da gab es nun wirklich nichts “nicht” zu verstehen. 🙂
20.000 Punkte bekam der Gewinner.

Sodann folgte die vorletzte Strip-Runde der Euro-Girls.

Das vorletzte Spiel
Im Anschluss folgte das Film-Spiel.
Es wurde ein kurzer Filmausschnitt gezeigt, der Film stoppte. Hugo gab den Kandidaten drei Möglichkeiten, wie der Film weitergeht (a, b oder c). Wer es als einziger wusste bekam 20.000 Punkte, lagen beide richtig, bekam jeder 10.000 Punkte.

Das letzte Spiel
…war bei Tutti Frutti das Türen-Spiel. Anders als bei Colpo Grosso allerdings stellte Hugo immer eine Frage zu den Wörtern, die die Mädels in Händen hielten, der Ablauf war immer derselbe. Für die richtige Beantwortung der Frage gab es 10.000 Punkte.
So weit, so gut. Nur: auch hier gab es wieder einen Punkt, wo die Macher wohl wieder mal nicht richtig nachgedacht haben: es waren auch Fragen dabei, bei denen den Orten oder Dingen auf den Schildern Werte zugeordnet werden mussten. Beispiel: die Mädels hielten Schilder mit “Windhund”, “Güterzug” und “Läufer”. Die Kandidaten sollten dann die von Hugo genannten Geschwindigkeiten zuordnen (“wer ist wie schnell?”). Wusste einer der Kandidaten nur eine richtige Antwort, so konnte der andere nachziehen – für jede richtige Antwort gab es dann 3.000 Punkte, die einem aber beim Strip der Euro-Girls mal wirklich so gar nichts brachten. 🙂 Im folgenden Ausschnitt kommt das auch gut raus:

Im Anschluss folgte die letzte Strip-Runde der Euro-Girls und darauf die Siegerehrung: der Kandidat mit den meisten Länderpunkten (bzw. bei gleicher Zahle der Länderpunkte derjenige mit den meisten übriggebliebenen Punkten) bekam 3.000 Deutsche Mark, aus gezahlt in der (damals noch so genannten und völlig belanglosen) europäischen Währung “ECU”.

Ein kleiner Satz zum Schluss: die Kandidatinnen hatten es schon schwerer… wenn man sich  mal anschaut, was für Schinkensäcke, sprich lange und weite Unterhosen manche Herren der Schöpfung trugen, fragt man sich, wo da die Gerechtigkeit blieb – denn die Frauen mussten für die 40.000 Punkte ja ihren Busen entblößen, bei den Männern reichte das Ausziehen der Hose. Und da waren genug dabei, die sich gar nicht wirklich trauten… 8).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s