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Hier gebe ich nur einen groben Überblick über die Regeln – das Ganze gibt es in richtig ausführlich, in Wort und Bild hier: klick mich an!

Es war ein Running Gag damals – die Regeln, die angeblich niemand verstand.
Natürlich waren die Regeln simpelst: ein männlicher und ein weiblicher Kandidat kämpften um Punkte. Diese konnten dann für die Wäschestücke der Eurogirls (acht an der Zahl) gesetzt werden. Jedes Eurogirl stand übrigens für eines der acht europäischen Länder, dieses sollte der Show wohl einen internationalen Touch verleihen – ich habe es damals einfach als gegeben hingenommen, mir wäre es auch recht gewesen, wenn die Girls aus acht verschiedenen Vororten von Bad Boll gekommen wären… =)
Natürlich kamen die Eurogirls nicht aus diesen Ländern. Die meisten waren internationale Softcore-Stars oder Models, sie bekamen Fantasienamen, strippten in der einen Show für Deutschland, in der nächsten waren sie dann aus England…usw.
Kam man beim String an (alle Strips stoppten hier!) hatte man 40.000 Punkte verbraten und bekam dafür einen Länderpunkt. Der Kandidat mit den meisten Länderpunkten gewann; hatten beide gleich viele Länderpunkte, entschieden die restlichen Punkte über Sieg oder Niederlage.

Der Moderator entschied welches Eurogirl strippen sollte und wie viele Punkte gesetzt wurden. Ein echtes System dahinter war nie auszumachen. Wahrscheinlich sollten eben möglichst viele Girls angefangen werden auszuziehen, damit der Zuschauer „was zu kucken“ hatte.
Bei Colpo Grosso gab es weiterhin den „Colpo Grosso“ (man vermutet jetzt langsam woher der Name der Show kam), den „Big Hit“, also den absoluten Treffer: erzielte ein Kandidat die Maximalpunktzahl, hieß es „Colpo Grosso“ – woraufhin alle Eurogirls bis „zum Ende“ strippten. Ich habe das in meinen Colpo Grosso-Folgen erst einmal gesehen, also gab es ihn wirklich, den „Big Hit“.

Punkte gab es auf zweierlei Art: entweder konnte (vielmehr musste) der Kandidat selbst strippen oder man musste die Spiele gewinnen. Diese waren recht simpel: Roulette mit nur zwei Farben, das Raten von Karten („ist die nächste Karte höher oder niedriger?“), das Ziehen am Hebel eines einarmigen Banditen oder das Beantworten von recht einfachen Fragen.
Einige der Spiele verlangten das Einsetzen von Punkten, spätestens dann mussten(!) die Kandidaten selbst strippen – was man bei einigen der weiblichen Mitspielerinnen schon mal grinsend zur Kenntnis nehmen musste, da sie sich offenbar doch ein wenig genierten, ihnen aber an der Stelle keine Wahl mehr blieb.

Wäre ich der italienischen Sprache ein wenig mächtiger, könnte ich hier jetzt genau erklären, warum es in Colpo Grosso (zumindest in Staffel 2, was also unserer Tutti Frutti Staffel 1 entspricht) einige Kandidaten schafften, nicht ein einziges Kleidungsstück abzulegen.
Es muss wohl, so meine Vermutung, an der Menge der eingesetzten Punkte und natürlich „Glück“ gelegen haben um das Spiel zu gewinnen.
Bei Tutti Frutti habe ich es genau einmal erlebt, dass Hugo am Ende zu einem männlichen Kandidaten sagte „und DU hast sogar noch die Hose an“. Das kam danach nie wieder vor, die Kandidaten standen immer entkleidet beim „Finale“.
Ich denke, das war wohl von RTLplus so gewollt…

Jetzt aber los, in Medias res: Spielregeln in Wort und Bild!